Die komplementäre Krebstherapie bei Prostatakrebs

Die herkömmliche Therapie von Prostatakrebs wird von Ärzten mit großem Aufwand, aber häufig leider nicht mit optimalen Ergebnissen betrieben: Hormonblockaden, Chemotherapien, Bestrahlungen und nicht zu vergessen Totaloperationen, die häufig mit vielen unerwünschten Nebenwirkungen einhergehen (z. B. Inkontinenz, Impotenz, Ejakulationen in die Harnröhre, Zeugungsunfähigkeit), werden in der Schulmedizin als Behandlungen vorgeschlagen.

Mediziner sind oft ratlos, wenn sich beispielsweise bei den Patienten nach einiger Zeit eine Hormontaubheit einstellt oder eine erneute Chemotherapie nicht mehr greift.

Wärmetherapie, Misteltherapie und zusätzliche Maßnahmen

Wenn Patienten eine Operation wegen der vielen negativen Auswirkungen unbedingt
vermeiden wollen, sollten sie alternativ auf Verfahren setzen, die wirksam und sicher sind.

Mit der Komplementären Krebsintensivtherapie steht uns ein solches Verfahren zur Verfügung. Über viele Jahre hinweg habe ich es als biologisch arbeitender Urologe entwickelt. Meine Therapie kann die traditionellen Behandlungsmöglichkeiten nicht in Gänze und auch nicht in jedem Fall ersetzen, aber sie kann sehr gut mit ihnen kombiniert werden, Wirksamkeit und Verträglichkeit verbessern.

Bei der Therapie von Prostatakrebs kombinieren wir einzelne Elemente in einer schlagkräftigen und gebündelten Form. Für jeden Patienten wählen wir individuell den Ablauf, die Dosis, die Kombination und die Dauer aus, die zu seinem Krankheitsbild und seiner Verfassung passen.

Dazu gehören:

  • Kurzwellenhyperthermie:
  • Bei dieser Behandlungsmethode führen wir einen Katheter so in die Harnröhre ein, dass die am Ende gelegene Sendersonde genau in der Prostata zu liegen kommt. Verbunden wird dieser Sender mit zwei Empfängern, zwei spezielle auf der Hüfte aufgeklebten Plastikstreifen. Sie empfangen Steuersignale, die per Radiofrequenzen übertragen werden. Die ausgesendeten Kurzwellen entfalten ihre Hitze im Prostatagewebe. Je dichter das Gewebe, desto höher wird die Temperatur.

    Um den Ort des Geschehens zu erreichen und einen Behandlungserfolg zu sichern, muss eine hohe Eindringtiefe durch die Wärmestrahlen gewährleistet werden. Diese ist nur mit der Kurzwellentechnik möglich.

    Die bei der Kurzwellenhyperthermie erreichten Temperaturen liegen zwischen 48 und 52 Grad. Das geschädigte Prostatagewebe und die abgetöteten Krebszellen werden dann auf natürlichem Wege aus dem Körper des Patienten entsorgt. Ein angenehmer Nebeneffekt: Der Blasenhals und die Harnröhre entspannen sich, das Wasserlassen wird erleichtert. So werden auch urologische Funktionen verbessert.

  • Lokale Tiefenhyperthermie
  • Ergänzend zu der Kurzwellenhyperthermie steht uns mit der lokalen Tiefenhyperthermie eine Behandlung zur Verfügung, die auch die Umgebung der Prostata erreicht. Auf diese Weise können die angrenzenden Lymphknotenbereiche mit der Wärmetherapie behandelt werden.

  • Ganzkörperhyperthermie
  • Bereits im Anfangsstadium der Krebserkrankung kann es zur Bildung von Mikrometastasen im Körper kommen. Das Prostatakarzinom wird oft erst spät entdeckt und ein Drittel der Patienten haben zu diesem Zeitpunkt bereits Metastasen. Die anderen zwei Drittel sind Kandidaten für Mikrometastasen. Bei den meisten Patienten setzen wir daher die Ganzkörperhyperthermie an. Sie kann sowohl als Sicherheits- und Vorsorgemaßnahme angesehen werden als auch als Verstärkung der Einzelmaßnahmen.

  • Intravenöse Misteltherapie
  • Die vorgestellten drei Wärmebehandlungen werden etwa drei Wochen lang abwechselnd angewendet und durch tägliche Mistelinfusionen unterstützt. Diese Infusionen haben sich bewährt, denn die Mistel steckt voller gesundheitsfördernder Wirkstoffe:
    Lektine, Arabinogalaktane und Galakturonane – alles Wirkstoffe, die in der Mistel enthalten sind – stärken und stimulieren das Immunsystem. Viscotoxine verhindern, dass sich Krebszellen teilen und Tumore wachsen können und agieren auf diese Weise ähnlich wie die Wirkstoffe, die in einer Chemotherapie eingesetzt werden. Auch die Vesterschen Proteine und Quercetine bewirken die Zerstörung von Krebszellen.

    Für eine wirkungsvolle Therapie ist es wichtig, die richtige Dosis und den richtigen Zeitpunkt zu finden sowie die Infusionen mit anderen Heilmitteln sinnvoll zu kombinieren.

  • Zusätzliche Maßnahmen
  • Die genannten Behandlungen können durch zusätzliche Maßnahmen unterstützt und intensiviert werden. Wir haben große Erfolge erzielt durch die zusätzliche Gabe von Schöllkraut, Antioxidantien und durch die Ozontherapie. Bewährt hat sich ebenfalls das pflanzliche Produkt Prostasol, das in vielen Fällen den PSA-Wert innerhalb kurzer Zeit senken kann.

Sind diese Therapien erfolgsversprechend?

In ihrer Gesamtheit wirken all diese Stoffe und Therapien auf verschiedene Arten: Sie schädigen und zerstören bösartige Zellen, senken den pH-Wert ab und führen daher zu einer Säurevergiftung des Tumors. Weiterhin kommt es in bestem Fall zu einer Destabilisierung der Zellmembran von Tumorzellen, wodurch Wirkstoffe wie die der Mistel eindringen können. Die Reparaturmechanismen in den Tumorzellen werden unterdrückt, das Immunsystem erkennt sie und kann besser gegen sie ankämpfen. Außerdem kommt es zu einer deutlichen Schmerzlinderung durch die Blockierung von Schmerzrezeptoren.

Die komplementäre Krebsintensivtherapie kann sowohl zu Beginn der Erkrankung als auch in einem späteren Stadium durchgeführt werden und eignet sich hervorragend zur Ergänzung schulmedizinischer Maßnahmen. Zudem kann sie ein Hoffnungsträger sein, wenn andere Therapien versagt haben.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in meinen Büchern „Rebell gegen den Krebs“ und „Die Wahrheit über Prostatakrebs“.


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