Schlafen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen. Während wir schlummern und träumen, vollbringt unser Organismus Höchstleistungen und regeneriert den gesamten Körper. Daher ist es auch so wichtig, dass wir regelmäßig a) genug schlafen und b) eine gute Schlafqualität haben. Einer neuen Studie zufolge kann es schwerwiegende Folgen haben, wenn der Schlafrhythmus des Körpers dauerhaft durch Nachtarbeit beeinträchtigt wird. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.

Drei Phasen des Schlafens

Es gibt drei Phasen, die für unseren Schlaf charakteristisch sind:

1. Leichter Schlaf: Kurz nach dem Einschlafen verlangsamen sich Atmung und Puls, der Blutdruck sinkt. Wir sind allerdings noch nicht „richtig tief weg“ – selbst leise Geräusche können uns noch aufwecken.
2. Tiefschlafphase: Das Gehirn beginnt, Hormone zur Regeneration auszuschütten. Während der Tiefschlafphase träumen wir kaum und bewegen uns nur wenig.
3. REM-Phase: In der Rapid-Eye-Movement-Phase sind viele Hirnregionen aktiv. Wir träumen lebhaft und unsere Muskeln sind wie gelähmt.

Was passiert mit dem Körper während des Schlafens?

Unser Körper nutzt den Schlaf für wichtige Regenerationszwecke. Die Ruhe und Inaktivität schaffen optimale Bedingungen, um Zellerneuerungsprozesse durch-
zuführen, das Immunsystem zu aktivieren, den Stoffwechsel zu regulieren und frühzeitigen Alterungsprozessen vorzubeugen.

In der Tiefschlafphase schüttet das Gehirn eine größere Menge des Wachstums-
hormons Somatropin aus, das die Knochenfestigkeit stärkt, die generelle Leistungs-
fähigkeit erhöht, die Wundheilung fördert und winzige Muskelverletzungen repariert. Im Schlaf steigt die Anzahl der natürlichen Abwehrzellen, was für die erfolgreiche Bekämpfung von Viren und Bakterien von großer Bedeutung ist.
Weiterhin werden Zellschäden in Haut und Gewebe repariert. Dieser Vorgang ist wichtig für das Kollagengerüst und somit auch für eine straffe Haut.

Ebenfalls wird Fett in den Zellen abgebaut.

Ein guter Schlaf ohne Störungen schützt vor Bluthochdruck, Herzrhythmus-Störungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er beugt außerdem dem Burnout-Syndrom und Depressionen vor, weil ausgeschüttete Botenstoffe das Stresshormon Cortisol abbauen.

Im Tiefschlaf speichert das Gehirn darüber hinaus neu erlerntes Wissen ab.

Studie bestätigt: Frauen mit Nachtschichten erkranken häufiger an Krebs

Heutzutage geht der Trend in unserer Gesellschaft in Richtung zu wenig Schlaf, da sich viele Personen den erholsamen Nachtschlaf nicht mehr „leisten“ können.
Schlafmangel kann aber gefährliche Folgen für die Gesundheit mit sich bringen: Übergewicht, Bluthochdruck, das Burnout-Syndrom, Depressionen, Konzentrations-
störungen und nicht zuletzt sogar Krebserkrankungen – diese und weitere Gesundheitsprobleme können durch Schlafmangel entstehen.

Personen, die einen unregelmäßigen Schlafrhythmus aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit haben, sind besonders von einer Entstehung gesundheitlicher Beschwerden gefährdet.

Einer neuen Studie der Universität Sichuan (Chengdu, China) zufolge erhöht Nachtarbeit das Krebsrisiko von Frauen in Europa und Nordamerika. Frauen, die nachts arbeiten, haben demnach ein um 19 Prozent höheres Risiko, an Brust-, Magen- oder Hautkrebs zu erkranken als nur tagsüber arbeitende Frauen. Frauen in Asien und Australien sind überraschenderweise nicht von diesem erhöhten Risiko betroffen. Eine potentielle Erklärung dafür sehen die Forscher in dem Niveau der Sexualhormone, das bei europäischen und nordamerikanischen Frauen höher sein könnte und mit hormonell bedingten Krebsarten wie Brustkrebs in Verbindung steht.

Bei regelmäßigen Nachtschichten ist das Risiko für bestimmte Krebsarten besonders hoch: bei Hautkrebs liegt es bei 41 Prozent, bei Brustkrebs bei 32 Prozent und bei Magenkrebs sind es 18 Prozent.

Am größten ist das Risiko bei nachts arbeitenden Krankenschwestern. Sie haben der Untersuchung zufolge ein um 58 Prozent erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu er-
kranken. Bei Magenkrebs ist das Risiko um 35 Prozent, bei Lungenkrebs um 28 Prozent erhöht.

Allerdings muss darauf verwiesen werden, dass sich Krankenschwestern aufgrund ihres medizinischen Wissens häufiger untersuchen lassen. Auf diese Weise kann die Diagnose Krebs häufiger gestellt werden.

Das Resümee: Es sind verstärkt Programme für den Gesundheitsschutz von nachts arbeitenden Frauen nötig. Sie müssen regelmäßig medizinisch untersucht werden.

Komplementäre Krebsintensivtherapie in Düsseldorf

Es gibt darüber hinaus viele andere Faktoren, die Krebs auslösen können. Beispiele hierfür sind die genetische Veranlagung, die Ernährung, der Konsum von Alkohol und Nikotin, Einflüsse aus der Industrie, Viren, Schimmelpilze oder bestimmte berufsbedingte Risiken.

Sollte es bei Ihnen zu einer Krebserkrankung gekommen sein, schenken wir Ihnen Hoffnung, die Krankheit zu überstehen oder deutlich an Lebensqualität zu gewinnen.
Prof. Dr. Maar hat dafür die komplementäre Krebsintensivtherapie entwickelt. Dieses spezielle Behandlungskonzept vereint die Ansätze der Schul- und Naturmedizin mit-
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Foto: ©stokkete / envato.elements.com


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