Häufige Fragen zur komplementären Krebsintensivtherapie nach Maar

 

Über die Therapie

Was ist die komplementäre Krebstherapie?

Die Behandlungsmethoden der Schulmedizin verzeichnen bis heute Fortschritte, die vor allem auch auf technische Neuerungen zurückzuführen sind. Jedoch haben sie sich vom Ansatz her nicht weiterentwickelt – der Fokus liegt noch immer in der Eliminierung des lokalen Tumors. Doch die meisten Patienten sterben nicht an diesem Primärtumor, sondern an den Metastasen, die sich daraus entwickeln können. Auch die Naturheilkunde beschäftigt sich mit der Heilung von Krebs, indem sie das Immunsystem stärkt, um dem Körper Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Das Problem: Bei einer derart schweren Erkrankung funktioniert das häufig nicht.

Die komplementäre Krebstherapie nach Maar beschreibt ein spezielles Behandlungskonzept, das die Ansätze der Schul- und Naturmedizin miteinander vereint. Ziel ist es, den Tumor zu zerstören, die Bildung von Tochtergeschwüren und Mikrometastasen zu verhindern und dabei gleichzeitig das Immunsystem zu stärken. Mit diesem Konzept konnte bereits vielen Patienten geholfen werden.

 

Wie läuft diese Krebstherapie ab?

Bei unserem Behandlungskonzept werden konventionelle schulmedizinische Therapien mit der von uns entwickelten Krebsintensivtherapie kombiniert. Verschiedene Elemente, die allesamt eine unterschiedliche Wirkung haben, werden von uns verknüpft. Sie ergänzen sich zahnradartig und fungieren als hoffnungsspendende Waffe gegen den Krebs.

Die einzelnen Maßnahmen stützen sich auf drei große Säulen:

  • Die orale Therapie
    Wir verabreichen Enzyme, Thymuspräparate, Brennnesselpräparate, Vitamine, Spurenelemente und bauen die Darmflora auf.
  • Die intravenöse Therapie
    Mit hochdosierten Mistel-Infusionen und der intravenösen Gabe von Leberpeptiden, hochdosiertem Magnesium, Selen und Vitamin C sowie Ozontherapien und naturheilkundlichen, immunstärkenden Infusionen wird der Krebs weiterhin bekämpft.
  • Die apparative Therapie
    Maßnahmen wie Ganzkörper-Hyperthermie, lokale Tiefenhyperthermie, die Colon-Hydrotherapie oder Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie ergänzen die anderen Maßnahmen.

Unterstützend setzen wir zusätzlich auf Ozoneinläufe, das Trinken von Ozonwasser, das Spülen mit Ozonwasser und geben ozonisiertes Olivenöl.

 

Für wen ist die Therapie geeignet?

Unser Behandlungskonzept richtet sich an alle Krebskranken, die meist ergänzend zu ihrer schulmedizinischen Therapie (v. a. einer Chemotherapie) gegen ihre Krankheit kämpfen wollen. Unsere Krebstherapie verfolgt u. a. eine strategische Stärkung des Immunsystems, damit sich der Körper selbst gegen die entarteten Zellen wehren kann. Weiterhin geht es um die Abtötung bzw. Destabilisierung von Tumorzellen im Primärtumor, von den Zellen der Metastasen und vor allem denen der Mikrometastasen. Durch die Therapie soll ein Wiederauftreten der Krankheit verhindert und der Allgemeinzustand des Patienten verbessert werden.

 

Welche Krebsarten können behandelt werden?

Im Zuge unserer Krebsintensivtherapie werden verschiedene unterschiedlich wirksame Elemente miteinander kombiniert. Daher ist unsere Krebsintensivtherapie – abhängig von der individuellen Ausgangslage des Patienten – für die Bekämpfung aller Tumorarten geeignet.

 

Wann sollte mit der Therapie begonnen werden?

Mit unserer komplementären Krebstherapie sollte so früh wie möglich nach dem Erkennen einer Krebserkrankung begonnen werden, um die Bildung von Metastasen und vor allem ihren Vorläufern, den Mikrometastasen, zu unterbinden.

 

Ich erhalte bereits eine Chemo- oder Strahlentherapie. Sollte ich die Therapie trotzdem nutzen?

Die komplementäre Krebstherapie ist gerade in Kombination mit einer Chemo- oder Strahlentherapie sinnvoll. Sie unterstützt den Körper dabei, z. B. durch die Stärkung des Immunsystems, die schulmedizinischen Behandlungen besser zu vertragen und zu verarbeiten.

 

Ich gelte als austherapiert. Kann mir die Therapie dennoch helfen?

Wir können dort ansetzen, wo die herkömmliche Krebsbehandlung an ihre Grenzen kommt. Die Elemente, die in unserer Therapie eingesetzt werden, wirken nicht nur auf spezielle, sondern auch auf eine komplett andere Weise. Patienten, die als austherapiert gelten, haben damit die Chance auf eine deutliche Verbesserung ihres Zustands. Natürlich können wir nicht garantierten, dass unsere Behandlung anschlägt. Aus unserer Erfahrung heraus können wir jedoch berichten, dass viele unserer Patienten, die sich in einem sehr schlechten Zustand befanden, durch unsere Therapie mehr Lebensqualität erfahren haben. Zudem stellte sich unsere Behandlung oft als lebensverlängernd heraus.

 

Wie lange dauert die Therapie?

Je nach Schweregrad der Erkrankung muss sich der Patient auf Behandlungen über einen Zeitraum von zwei bis sechs Wochen einstellen. Die Anwendungen finden von Montag bis Freitag für täglich vier bis fünf Stunden statt. In Ausnahmefällen führen wir die Behandlungen auch am Wochenende durch.

Nach dem ersten großen Block wird der Behandlungserfolg z. B. per CT, der Bestimmung von Tumormarkern oder Ultraschall ermittelt. Hier wird deutlich, ob beispielsweise ein Stillstand der Krankheit, eine Rückbildung von zunächst inoperablen Primärtumoren oder die Abkapselung von Metastasen eingetreten ist.

In vielen Fällen ist es wünschenswert und notwendig, die komplementäre Krebstherapie im Sinne einer Intervalltherapie nach einer gewissen Zeitspanne zu wiederholen, z. B. nach drei Monaten für zehn Tage oder über einen längeren Zeitraum hinweg ein- bis zweimal im Monat.

 

Welche Erfahrungen haben andere Patienten gemacht?

Wir konnten bereits vielen Patienten helfen und freuen uns sehr über zahlreiche Behandlungserfolge, mit denen wir Krebskranken Hoffnung spenden können. Viele Mut machende Nachrichten von Patienten gibt es in unseren Gästebüchern, die in unserer Praxis ausliegen. Viele der Einträge haben wir zudem sowohl auf unserer Homepage als auch auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht. Berichte und Bewertungen unserer Behandlungen finden Sie auch in den bekannten Arztbewertungsportalen wie Jameda oder Sanego und darüber hinaus im Buch „Wir haben überlebt – Krebspatienten erzählen“ (erhältlich z. B. auf Amazon). Darüber hinaus finden sich auf unserer Website Fallbeispiele und Berichte aus der Praxis.

 

Grundsätzliches und Organisation

Wie lange muss ich auf einen Therapieplatz warten?

Bitte kontaktieren Sie uns zur Terminabstimmung für ein Erstgespräch direkt per Telefon (0211 1795563). Beratungstermine sowie Therapieplätze können wir in der Regel je nach Krankheitssituation sehr zeitnah vergeben.

 

Was muss ich zum Erstgespräch mitbringen?

Bringen Sie bitte alle Unterlagen, die uns eine Aussage über Ihren Gesundheitszustand geben, zum Erstgespräch mit. Gemeint sind Untersuchungsergebnisse, Befunde, ärztliche Auswertungen, Röntgenbilder sowie eine Aufstellung der Medikamente, die Sie aktuell einnehmen oder kürzlich eingenommen haben. Hilfreich ist auch Ihre Gesundheitsgeschichte (Daten von früheren OPs und Erkrankungen).

 

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Jeder Patient erhält bei uns eine individuell auf ihn und seine Bedürfnisse zugeschnittene Behandlung, die sich nicht mit einer pauschalen Summe zusammenfassen lässt. Die Kosten setzen sich aus der Erkrankung und der gesundheitlichen Ausgangslage des Patienten, dem zeitlichen Aufwand und dem Umfang bzw. der Art der Behandlungen zusammen und variieren von Patient zu Patient erheblich. Die Kosten bewegen sich grob in einer Preisspanne von ca. 5.000 bis 15.000 €.
Die genauen Kosten für Ihre Behandlung erhalten Sie nach einem ausführlichen Erstgespräch, das einmalig 65 € kostet.

 

Werden die Behandlungskosten erstattet?

Privat- bzw. Beihilfe-Patienten erhalten einen ausführlichen Kostenübernahmeantrag für die Krankenkasse. Erfahrungsgemäß übernehmen die Beihilfe- und die privaten Kassen die gesamte Behandlung einschließlich der Medikamente in vollem Umfang. Neueste Rechtsprechungen und Auskünfte von Medizinjuristen zeigen, dass private Kassen und Beihilfen die komplementäre Therapie übernehmen müssen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten leider nicht.

 

Was passiert, wenn die Behandlung vorzeitig abgebrochen wird?

Die Behandlung bei uns kann jederzeit unterbrochen oder vorzeitig beendet werden. Ihnen werden nur die bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Kosten in Rechnung gestellt.

 

Wo kann ich übernachten?

Die Behandlung erfolgt in unserer Tagesklinik, das bedeutet, dass Sie nicht stationär aufgenommen werden. In der Nähe unserer Klinik gibt es verschiedene Hotels und Pensionen, die Sie nutzen können:

Hotels

City Apart Hotel
Klosterstraße 53
40211 Düsseldorf
Telefon: 0211  936020
Web: www.city-apart-hotel.de
Entfernung: ca. 5 Min. Fußweg / 500 m

Hotel Weidenhof ***
Oststraße 87
40210 Düsseldorf
Telefon: 0211 1306460
Web: www.hotelweidenhof.de
Entfernung: ca. 7 Min. Fußweg / 550 m

Hotel Wieland ***
Wielandstraße 8
40211 Düsseldorf
Telefon: 0211 17300-0
Web: www.hotel-wieland.de
Entfernung: ca. 8 Min. Fußweg / 650 m

Motel One **
Immermannstraße 54
40210 Düsseldorf
Telefon: 0211 3020570
Web: www.motel-one.com
Entfernung: ca. 10 Min. Fußweg / 800 m

Hotel Famosa ***
Kölner Str. 30
40211 Düsseldorf
Telefon: 0211 54417260
Web: www.hotel-famosa.de
Entfernung: ca. 10 Min. Fußweg / 800 m

Hotel Bismarck ***
Bismarckstraße 97
40210 Düsseldorf
Telefon: 0211 1609860
Web: www.hotel-bismarck.de
Entfernung: ca. 13 Min. Fußweg / 1 km

Pension am Worringer Platz
Worringer Straße 86
40211 Düsseldorf
Telefon: 0211 358487
Web: www.pensionamworringerplatz.de
Entfernung: ca. 15 Min. Fußweg / 1 km

Möbliert wohnen auf Zeit

MWZ in Düsseldorf
Peter v. Recklinghausen (Vermittler) / Telefon: 0211 60056064
Hendrik Fischer (Vermittler) / Telefon: 0211 60056034
Website: www.mwz24.de

Zeitwohnungen / Heinz Meiswinkel
Bruchstraße 31
40235 Düsseldorf
Telefon: 0211 685272
Website: www.heime31.de
Entfernung: 2,5 km

Zeitwohnungen / Heinz Meiswinkel
Bruchstraße 31
40235 Düsseldorf
Telefon: 0211 685272
Website: www.heime31.de
Entfernung: 2,5 km

Ferienwohnung Herzke-Buschmann
Heidi Herzke-Buschmann
Frommeskothen 6
40882 Ratingen
Telefon: 0171 3411997
E-Mail: heidi.herzke@gmx.de

Air Boarding House Tulip
Annette Spee-Büker
Nordparksiedlung 6
40474 Düsseldorf
Telefon: 0211 4708251
Web: www.b-tulip.de

Wissenswertes zur Krebserkrankung

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei der Entstehung von Krebs?

Viren, Pilze, Bakterien, Parasiten: Sie alle fordern unser Immunsystem Tag für Tag aufs Neue heraus. Viele unter ihnen sind harmlos, aber manche stellen eine Bedrohung für unsere Gesundheit dar. Um sie zu bekämpfen, hält der Körper eine ganze Reihe komplexer Verteidigungssysteme bereit. Das körpereigene Abwehrsystem ist außerdem dafür zuständig, gealterte und geschädigte Zellen zu entfernen bzw. zu beseitigen. Weiterhin schützt es vor dem erneuten Auftreten einer bereits durchlebten Krankheit.

Ob eine Krankheit ausbricht und wie sie verläuft, hängt maßgeblich von der Leistungsfähigkeit des Immunsystems ab. Sind die Abwehrmechanismen intakt, merken wir meist gar nichts von dem, was in unserem Körper abläuft. Ist die Schutzfunktion des Körpers geschwächt (z. B. durch andere Krankheiten wie AIDS, bestimmte Medikamente oder andere Einflüsse), kann es zum Ausbruch einer Krankheit kommen. Aber auch dann, wenn Viren, Bakterien etc. übermächtig sind oder sich zu schnell vermehren. All diese Stoffe gehören nicht zum Körper, dringen von außen ein und sind somit „fremd“ – und genau hier beginnt das Problem im Hinblick auf Krebs.

Krebszellen sind körpereigene Zellen, die vom Immunsystem eigentlich nicht angegriffen werden sollten. Tumorzellen haben mehr oder minder große Veränderungen im Vergleich zu den gesunden Zellen und das Immunsystem ist meist auch in der Lage, derartige körpereigene Zellen zu erkennen und zu vernichten – was regelmäßig bei jedem Menschen passiert, ohne dass er es merkt.

Tückisch ist allerdings, dass es einige wenige Krebszellen schaffen können, sich mit List und Tücke an den Abwehrmechanismen des Körpers “vorbeizuschummeln”. Sie entwickeln Ausweichstrategien und machen sich für das Immunsystem unsichtbar, indem sie z. B. ihre Oberflächen verändern, die Bildung verräterischer Antigene unterdrücken oder Moleküle abwerfen, um die Immunabwehr abzulenken.

Wenn es bereits zu einer Krebserkrankung gekommen ist, stärken wir das Immunsystem auf strategische Weise. Hierin sehen wir einen Dreh- und Angelpunkt zur Krebsbekämpfung.

 

Ist die Chemotherapie eine grundsätzlich wirksame Behandlungsmethode?

Die Chemotherapie, bei der dem Patienten zellteilungshemmende Medikamente (Zytostatika) in Tablettenform, per Spritze oder Infusion zugeführt werden, ist eine der zentralen Säulen der schulmedizinischen Krebstherapie. Sie wird in der Regel zur Behandlung bösartiger Tumorerkrankungen eingesetzt, um möglicherweise verbliebene Tumorreste und Metastasen zu bekämpfen oder zumindest zu verkleinern. Die „Chemo“ kann auch in Begleitung mit einer Bestrahlungstherapie angewendet werden.

Unserer Einschätzung zufolge ist die Chemotherapie nicht unbedingt das Mittel der Wahl. Die Medikamente schädigen nicht nur die Krebszellen, sondern auch gesunde Zellen und diejenigen, die sich häufig teilen (Schleimhäute, Haarwurzeln, Knochenmark), wodurch es zu belastenden Nebenwirkungen kommen kann. Wir sind der Meinung, dass das körpereigene Abwehrsystem bei Krebspatienten ohnehin bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gefordert ist. Durch die Chemotherapie wird es noch stärker in Mitleidenschaft gezogen. Der Verdacht liegt nahe, dass das Immunsystem maßgeblich daran beteiligt ist, ob der Kampf gegen den Krebs gewonnen werden kann.

Ist eine Chemotherapie unumgänglich, so stellt unsere komplementäre Krebstherapie eine wichtige Ergänzung dar – denn neben der Zerstörung der Krebszellen wird eine wichtige Unterstützung Ihres Immunsystems bewirkt. Wir empfehlen also, parallel zur Chemotherapie unsere komplementäre Krebsintensivtherapie in Anspruch zu nehmen.