Eine grundsätzlich wirksame Behandlungsmethode?
Meine Gedanken zur Chemotherapie

Der Begriff Chemotherapie weckt Assoziationen an Menschen mit Schmerzen, Übelkeit, ohne Haare, kurz gesagt an schwer kranke Patienten. Dabei scheint sie eine der Hauptbehandlungen im Kampf gegen den Krebs zu sein. Was ist eine „Chemo“ überhaupt, wie wirkt sie und ist sie wirklich eine Waffe gegen die tückische Erkrankung, die immer hilft? Im folgenden Blog-Beitrag kläre ich Sie auf.

Was ist eine Chemotherapie?

Das Wort „Chemotherapie“ bezeichnet ursprünglich jede Art von medikamentöser Behandlung, bei der Zellen zum Absterben gebracht werden sollen. Das können auch mehr oder weniger harmlose Krankheitserreger wie Bakterien und Viren sein. So gilt sogar eine Antibiotikatherapie bei einem Infekt im weitesten Sinne als „Chemotherapie“.
Heutzutage wird das Wort hauptsächlich in Verbindung mit Krebserkrankungen verwendet.

Bei der Chemotherapie werden sog. Zytostatika eingesetzt, die die Tumorzellen an der Teilung hindern und dadurch zum Absterben bringen sollen. Entweder geschieht dies als Infusion über die Vene oder aber in Tablettenform. Meist sind mehrere Gaben im Abstand von jeweils einigen Tagen notwendig. Nach einer Therapiepause wird die Verabreichung der Zytostatika fortgesetzt. Dieser Zyklus kann sich drei- bis sechsmal wiederholen. Dadurch wird versucht, möglichst viele – bestenfalls alle – Krebszellen im Körper zu bekämpfen.

Es gibt verschiedene Zytostatika, die jeweils auf ihre eigene Art und Weise wirken: Einige schädigen die DNA der Zellen, sodass diese z. B. in ihrer Entstehung eingeschränkt werden. Andere greifen in den Stoffwechsel der Zelle ein, verhindern ihre Teilung und damit auch das Wachstum. Folglich bewirken sie ein Absterben der Zellen. Während der Chemotherapie kann sowohl ein einzelnes Zytostatikum als auch eine Kombination mehrerer Mittel verabreicht werden. Im letzten Fall spricht man von einer Kombinationstherapie.

Wie wird die Chemotherapie eingesetzt?

Es gibt bestimmte Tumorarten, die sich laut Wissenschaft allein per Chemotherapie behandeln lassen. Jedoch spricht nicht jede Krebsform auf eben diese Therapie an.
Oft wird die Chemotherapie in Kombination mit Operationen, Strahlentherapie oder anderen zielgerichteten Behandlungen eingesetzt.

Die sog. adjuvante Chemotherapie wird im Anschluss an eine Operation oder Bestrahlung durchgeführt. Ihr Ziel ist, die sich möglicherweise noch im Körper befindlichen Krebszellen an ihrer Vermehrung zu hindern. So versucht man, das Wiederauftreten eines Tumors zu vermeiden.
Konnte bei einer Operation das Tumorgewebe nicht vollständig entfernt werden, kann eine sog. additive Chemotherapie den Tumor weiter verkleinern.
Wenn es nicht möglich ist, einen Tumor, z. B. aufgrund seiner Größe, zu entfernen, so besteht mit der sog. neo-adjuvanten Chemotherapie die Möglichkeit, den Tumor derart zu verkleinern, dass eine spätere chirurgische Entfernung möglich ist.

Generell hat die „Chemo“ die Heilung der Krebserkrankung zum Ziel (kurative Therapie). Scheint eine Gesundung des Patienten aber nicht möglich, wird sie auch durchgeführt, um den Krankheitsverlauf zu bremsen und/oder die Beschwerden des Patienten zu lindern (palliative Chemotherapie).

Meine Einschätzung und Erfahrungen mit der Chemotherapie

In meinem Buch „Rebell gegen den Krebs“ (ISBN: 978-3-89901-719-9, erschienen im Aurum-Verlag) beschreibe ich die Chemotherapie als „eine der drei Säulen der herkömmlichen Krebstherapie“ – zusammen mit der Bestrahlung und der operativen Tumorentfernung.

Meiner Einschätzung nach erzielt – von den genannten drei Behandlungsmethoden –
die Chemotherapie allerdings die schlechtesten Erfolge. Ich gehe dabei noch einen Schritt weiter: Ich bin der Meinung, sie kann dem Patienten sogar schaden. Denn die Zytostatika, die dem Patienten verabreicht werden, schädigen nicht nur die Krebszellen, sondern auch gesunde und vor allem solche, die sich oft teilen (etwa die Zellen in Schleimhäuten, Haarwurzeln oder im Knochenmark). Die Folge? Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall und viele andere Nebenwirkungen.

Ich bin der Meinung, dass das körpereigene Abwehrsystem bei einem krebskranken Menschen ohnehin bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gefordert ist. Durch die Chemotherapie wird es noch schwerer in Mitleidenschaft gezogen. Das Immunsystem verschwendet seine Kräfte an einer Nebenfront. Der Verdacht liegt nahe, dass diese Schwächung des Immunsystems in vielen Fällen den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage im Kampf gegen den Krebs ausmachen kann. Demnach steht für mich der Nutzen der Chemotherapie oft in keinem Verhältnis zu den Nebenwirkungen. Ich schätze, dass die Chemotherapie alleine vermutlich nur bei etwa 10 Prozent der Krebsarten eine sinnvolle und erfolgversprechende Behandlungsmethode ist, interessanterweise sehr oft bei Kindern.

Wenn eine Chemotherapie durchgeführt wird, ist die von mir entwickelte Komplementäre Krebstherapie aus meiner Sicht eine wichtige Ergänzung. So wird einerseits die Zerstörung der Krebszellen und andererseits eine wichtige Unterstützung des Immunsystems bewirkt. Viele meiner Patienten erhalten in anderen Kliniken eine Chemotherapie und kombinieren diese durch eine Komplementäre Krebstherapie in meiner Tagesklinik. In meinem Buch berichte ich von größeren Erfolgen einer Zytostatika-Therapie eben dieser Patienten, wenn parallel z. B. eine Hyperthermie (Wärmebehandlung) durchgeführt wird. Die positiven Ergebnisse erkläre ich mir durch eine erhöhte wärmebedingte Durchblutung des Tumors und eine daraus resultierende höhere Ansammlung chemotherapeutischer Substanzen in ihm.

Über meine Komplementäre Krebstherapie

Früher war ich zunächst als klassischer Arzt und Operateur tätig. Doch mich frustrierten die Misserfolge der herkömmlichen Krebstherapie, ich konnte und wollte sie nicht akzeptieren. Nach und nach entwickelte ich eine spezielle Behandlungsmethode, die Aspekte der Schulmedizin und der Naturheilkunde vereint: die Komplementäre Krebstherapie. Mein Bestreben ist die Zerstörung des Tumors, die Verhinderung der Bildung von Metastasen in Kombination mit einer gezielten Stärkung des Immunsystems. Mit meinem Konzept ist es mir gelungen, bereits zahlreichen Patienten erfolgreich zu helfen.

Betroffene und Angehörige können sich gerne über die Therapie hier informieren.

Für Fragen stehe ich Ihnen natürlich auch persönlich gerne zur Verfügung!


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