Sprüche, Daten, berühmte Zitate, Tribals, Muster, Portraits – all das geht unter die Haut. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn hierbei handelt es sich um beliebte Motive für Tätowierungen. In Deutschland hat bereits jeder Zehnte ein Tattoo. Bei den 18- bis 29-Jährigen ist es sogar schon jeder vierte.
Bei einem Tattoo handelt es sich um ein Motiv, bei dem Farben mithilfe von Nadeln in die Haut eingebracht werden. Anders als ein aufgemaltes Bild – wie z. B. bei Henna-Tattoos – bleibt diese Tätowierung für immer sichtbar. Es ist eine Entscheidung für das Leben; mitunter eine ziemlich weitreichende, denn tätowierte Bilder bringen ein gewaltiges Gesundheitsrisiko mit sich.

Gefährliche Identitätsfindung?
Ein Tattoo entsteht, indem ein Tätowierer mit einer speziellen Maschine die zweite Hautschicht (Lederhaut) punktiert. Mit 90 Stichen in der Sekunde durch eine oder mehrere Nadeln werden Farbpigmente in die Haut injiziert, die der Körper nicht abbauen kann. Übrigens ist auch das Aufbringen von Permanent Make-up (z. B. Augenbrauen, Lippenkonturen, Dauerlidstrich) als eine Tätowierung zu werten.
Durch diesen Vorgang entsteht eine mutwillige Verletzung der Haut, die in ihrer Schwere einer Verbrennung ersten Grades entspricht.

Beim Tätowier-Vorgang selbst besteht die Gefahr, dass Viren übertragen werden, die z. B. Hepatitis oder AIDS auslösen können. Das ist vor allem der Fall, wenn der Tätowierer nicht sauber arbeitet, sein Werkzeug und die betroffene Hautstelle nicht entsprechend desinfiziert.
Außerdem drohen die Risiken, denen auch andere große Wunden am Körper ausgesetzt sind: Juckreiz, Schwellungen, Rötungen, Entzündungen, nässende, eitrige Wunden, Ausschläge oder die Bildung von Abszessen.

Häufig kommt es auch zu allergischen Reaktionen, die kaum durch eine Salbe vom Hautarzt neutralisiert werden können – denn der Auslöser liegt fest unter der Haut und lässt sich nicht so einfach entfernen.

Es kommt ebenfalls immer wieder vor, dass die tätowierte Hautpartie aufgrund der Farbe stark sicht- und fühlbar vernarbt, da der Körper die eingestochenen Farbpigmente als Fremdkörper erkennt. Er umhüllt sie mit Gewebewucherungen, um die umliegenden Stellen davor zu schützen.

Die betreffenden Gebiete reagieren häufig sehr empfindlich auf die Sonne. Ihre UV-Strahlen spalten die Farbmoleküle, wodurch sich giftige oder krebserregende Stoffe freisetzen können.

Unkalkulierbares Risiko: Krebserkrankungen durch Tattoo-Farben?
Neben den kurzfristigen Schäden, die der Haut durch das Tätowieren zugefügt werden, sind auch Langzeitschäden zu erwarten, denn: Das Injizieren von unnatürlichen und körperfremden Substanzen unter die Haut kann logischerweise nicht ohne Risiko bleiben. Schon gar nicht, wenn die Stoffe dort ein Leben lang verbleiben und nachweislich gesundheitsschädigend sind.

Das größte Problem stellen die Farben dar, die für die Tattoos verwendet werden. Da es sich beim Tätowieren weder um eine medizinische noch eine kosmetische Behandlung handelt, unterliegt die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe keiner offiziellen rechtlichen Vorgabe. Seit 2009 gibt es zwar die Deutsche Tätowiermittelverordnung, die eine Negativliste mit gesundheitsschädlichen Substanzen, die nicht in den Tattoo-Farben enthalten sein dürfen, beinhaltet. Jedoch verbleiben viele andere Stoffe, die nicht eindeutig als ungefährlich eingestuft werden können. Hinzu kommt, dass beinahe jeder Tätowierer eine andere Mixtur benutzt, die sich aus etwa 100 verschiedenen chemischen Substanzen zusammensetzt.

Untersuchungen von ÖKO-Test bewahrheiten, was viele befürchten: In jeder dritten Farbe konnten – auch nach Inkrafttreten der Deutschen Tätowiermittelverordnung – u. a. krebsverdächtige oder konkret krebserregende Stoffe wie PAK (Polycyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), Nitrosamine, aromatische Amine, Formaldehyd und diverse Abspalter, halogenorganische Farbstoffe, Nickel und Konservierungsmittel wie Benzoisothiazolinon gefunden werden. Das Problem ist, dass in der Verordnung keine Grenzwerte auftauchen und auch keine Nachweismethoden genannt sind.
Pigmente aus den Tattoo-Farben können sich aus der Haut lösen und in den Lymphknoten absetzen. Von dort aus gelangen sie in den ganzen Körper. Tritt eine Erkrankung infolge eines Tattoos auf, muss sie nicht zwangsläufig an Ort und Stelle, wo das gewünschte Motiv hintätowiert wurde, auftauchen. Beispielsweise Hautkrebs und andere Krebsarten können überall im Körper auftauchen, da die Chemikalien eben nicht an Ort und Stelle bleiben, sondern auf Wanderschaft gehen.

Komplementäre Krebsintensivtherapie in Düsseldorf
In welchem Maß dies geschieht und um wie viel Prozent das Krebsrisiko sowie andere gesundheitliche Risiken bei tätowierten Personen steigen können, kann jetzt nur geschätzt werden. Exakten Aufschluss darüber werden Wissenschaft und Forschung erst in etwa 20 oder 30 Jahren geben können – denn dann treten bei Millionen von Menschen, die sich jetzt ein Tattoo haben stechen lassen, die ersten Langzeitschäden auf. Oder eben nicht – hier gilt es abzuwarten.
Uns ist es wichtig, Ihnen mitzuteilen, dass wir im Falle einer Krebserkrankung an Ihrer Seite stehen. Mit unserer komplementären Krebsintensivtherapie haben wir ein spezielles Behandlungskonzept entwickelt, das die Ansätze von Schul- und Naturmedizin miteinander vereint. Unser Ziel ist es, den Tumor zu zerstören, die Bildung von Tochtergeschwüren und Mikrometastasen zu verhindern und dabei gleichzeitig das Immunsystem Betroffener zu stärken.

Foto: © Rawpixel / envato.elements.com

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