Woher kommt Krebs?

Patienten, die die Diagnose „Krebs“ erhalten, fragen häufig: „Wie kann das sein? Woher kommen diese bösen Zellen? Und warum bin ich betroffen?“ Diese Fragen können wir Ärzte Ihnen nicht in aller Gänze beantworten. Aber wir können Ihnen allgemein erklären, wie ein Tumor entsteht.

Folgende Ausführungen stützen sich auf die Fakten in meinem Buch
Rebell gegen den Krebs“ (ISBN: 978-3-89901-719-9, erschienen im Aurum-Verlag).

70 Billionen Zellen im Körper?

Um zu verstehen, wie es zu einer „Irrläufer-Zelle“ kommt, müssen Sie sich verdeutlichen, wie der Körper aufgebaut ist. Jeder Mensch besteht aus etwa 70 Billionen Zellen. Lassen Sie mich diese unglaubliche Anzahl verbildlichen: Die Menge der Zellen in unserem Körper ist etwa 14.000-mal so groß wie die ganze Weltbevölkerung. Das Erstaunliche ist, dass jede Zelle demselben Bauplan folgt, der über die DNA festgelegt ist.

Als DNA wird das genetische Material, das wir von unseren Eltern bekommen haben (also das Erbgut), bezeichnet. Jede einzelne Zelle ist ein eigenständiger Organismus mit eigener Energieproduktion und eigenem Stoffwechsel. Alle Zellen sind durch ihr Erbgut darauf programmiert, nützliche Mitglieder in der großen Körperfamilie zu sein. So hat jede also ihre eigene, spezifische Aufgabe bis sie stirbt bzw. durch eine andere, neu herangewachsene Zelle ersetzt wird. Allerdings gilt das nicht für Muskel- oder Nervenzellen, denn sie vermehren sich nicht oder fast nie.

In dieser riesigen Gemeinschaft von Körperzellen kann es dazu kommen, dass einige nicht mitspielen wollen und anders sind. Sie übernehmen keine nützliche Funktion in der Gemeinschaft, sind nicht so geordnet fleißig wie der Rest. Im Gegenteil: Sie sind von ungezügelter, wirrer Aktivität und vermehren sich schnell und planlos. Mit zunehmender Reife werden diese einzelnen entarteten Körperzellen zu Räubern und Mördern – insofern der Körper nicht mehr in der Lage ist, sie zu bekämpfen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Ansammlung der gefährlichen Zellen eine bestimmte Masse überschreitet und der Körper gerade durch andere Einflüsse schlecht disponiert ist. In diesem Fall kann es zu Krebs kommen.

Sieben Schritte von der Einzelzelle zum Tumor

Bis eine „normale“ Zelle zu einer Krebszelle wird, durchläuft sie generell sieben Stadien: Das erste ist die Unterdrückung des Zelltodes, der normalerweise nach einer bestimmten Zeit eintreten würde. Danach folgt das Aufstellen der eigenen Regeln: Die Zelle beginnt zu entarten und produziert eigene Wachstumssignale. Damit einher geht der nächste Schritt: Sturheit macht sich breit. Die Zelle wird unempfindlich gegen Botschaften (z. B. Antiwachstumsfaktoren).

Schließlich baut sie sich ihre Selbstversorgung auf und es kommt zu einer abnormen Bildung von Gefäßen. Nun beginnt die Zelle mit ihren Raubzügen: Sie dringt in gesundes Gewebe ein und bildet dort Metastasen. Als Nächstes stellt sie einen Raumanspruch und entfaltet ihr unbeschränktes Wachstumspotenzial. Der letzte Schritt kann als „List“ beschrieben werden, denn die Zelle lernt schnell, sich gegen die Immunabwehr zu behaupten, indem sie sich geschickt tarnt.

Ursachen für Krebserkrankungen

In der Regel erkranken mehr ältere als junge Menschen an Krebs. Eine Möglichkeit, warum das so ist, sehe ich in der Leistungsfähigkeit des Abwehrsystems. Es ist nicht mehr so agil und schlagfertig wie in den jüngeren Jahren. Daher kann es dem Feind Krebs leichter fallen, an der körpereigenen Abwehr vorbeizukommen.

Andere Gründe können auch in der Lebensführung liegen. Das Rauchen z. B. ist ein bekannter hoher Risikofaktor und begünstigt die Entstehung verschiedener Krebserkrankungen. Statistisch gesehen haben Raucher ein 20-mal höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken wie Nicht-Raucher. Sie bekommen auch fünfmal häufiger Mundhöhlen- und Speiseröhrenkrebs, zehnmal mehr Kehlkopfkrebs und doppelt so oft
Darm-, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenkrebs.

Natürlich ist das Rauchen nicht die einzige Ursache, die zu der schlimmen Erkrankung Krebs führen kann. So kann auch ungesunde und unausgewogene Ernährung oder häufiger Alkoholkonsum die Bildung eines Tumors begünstigen.

Auch bestimmte länger andauernde Infektionen stehen im Verdacht, die Entstehung von Tumoren zu begünstigen. So wird ein Zusammenhang zwischen Gelbsucht und Leberkrebs oder dem Bakterium Helicobacter pylori und Magenkrebs vermutet.

Weiterhin gibt es noch genetische Einflüsse, also eine Vererbung der Veranlagung beispielsweise für Brustkrebs, Darmkrebs oder Prostatakrebs.

Viele Krebserkrankungen stehen auch im Zusammenhang mit äußeren Einflüssen. So können durch berufsbedingte Risiken, den Abgasen der Industrie oder Schimmelpilze Tumore entstehen.

Häufig bilden sich aggressive Zellen ohne erkennbaren Grund. Die Schulmedizin sieht den Auslöser für 15 % der Krebserkrankungen in spontanen Zellmutationen, also sozusagen unwillkürlichen Veränderungen. Möglich sind auch Kombinationen oder Mischformen verschiedener Auslöser.

Innovative Behandlung durch die Komplementäre Krebstherapie

Um Krebspatienten Hoffnung zu schenken, habe ich mit den Jahren eine eigenständige Behandlungsmöglichkeit entwickelt: die Komplementäre Krebstherapie. Sie vereint Aspekte der Schulmedizin sowie der Naturheilkunde und soll bestehende Krebszellen zerstören. Parallel dazu baue ich das Immunsystem auf, damit es den Körper gezielt unterstützen kann. Die Therapie erfolgt in einer längeren ersten Behandlungsphase, die sich über bis zu fünf Wochen erstreckt. Danach können – falls erforderlich – Wiederholungstherapien von kürzerer Dauer stattfinden.

Mit meinem Konzept ist es mir bereits gelungen, zahlreichen Patienten erfolgreich zu helfen.

Betroffene und Angehörige können sich gerne über die Therapie hier informieren.
Für Fragen stehe ich Ihnen natürlich auch persönlich gerne zur Verfügung!


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